"Das Wunderbare eines Hauses ergibt sich weniger aus dem Schutz oder der Wärme, die es uns bietet. Auch nicht aus dem Umstand das Haus selbst zu besitzen. Es ist vielmehr die Flut von Zärtlichkeit, die es nach und nach in uns freisetzt. Die sich in der Tiefe unseres Herzens formt und sich allmählich den Weg bahnt und endlich wie Quellwasser an die Oberfläche dringt."

Antoine de Saint-Exupery



Torhaus

Rings um das im 12. Jahrhundert erbaute Wasserschloss liegt die angrenzende Domäne mit der im Jahre 1686 errichteten Gutsscheune, die zu einer der vier ältesten Großscheunen Niedersachsens zählt. Dieses Denkmal wurde von 2009 bis 2015 in drei Bauabschnitten saniert und gehört neben dem alten Torhaus und Teilen des Pferdestalls zu den begehrtesten Objekten in diesem Ort.

Die Vorgaben des historischen Gebäudes wurden neu interpretiert, um individuelle Wohnkonzepte zu schaffen: Von Büroräumen über Maisonette Wohnung. Ob mit Balkon oder spektakulärem Ausblick, hier gleicht kaum ein Entwurf dem anderen.


Ausstattungsmerkmale

  • Eichenparkett in den Schlafräumen
  • Steinzeugfliesen
  • Bad mit Dusche, Wanne und Wascheabwurf
  • Einbauküchen


Impressionen


Geschichte

Im Jahre 1686 errichtete der Kanzler des Herzogtums Braunschweig-Wolfenbüttel Philipp Ludwig Probst auf den Grundmauern einer Wasserburg aus dem 14. Jahrhundert das Schloss Wendhausen. Zu diesem Schloss gehörten auch Scheune, Torhaus und die ausgebauten Ställe.
Im 17. Jahrhundert standen an der Stelle, wo nun die Scheunen stehen, Kavaliershäuser, die dem Hofstaat des Grafen von Dehn und seinen Gästen als Unterkunft dienten. Ebenfalls 1686 ließ der Probst von Wendhausen die Scheune erbauen. Er vererbte diese später seinem Schwiegersohn, der sie verkommen ließ. Es war die älteste und größte Scheune Niedersachsens.
Im 20. Jahrhundert nach dem Tod der letzten Erbin der Viewegs-Familie Helene Tepelmann 1941 wurde das Schloss an die Stadt Braunschweig verkauft. Zum Ende des Krieges wurde in dem Schloss ein Hilfskrankenhaus errichtet, später diente es als Rekonvaleszenzstätte und schließlich als Kindergarten. Ab 1985 stand es jedoch leer.
1990 wurden einige Umbauten und Neubauten auf der Hofanlage vorgenommen, zwischen 1992 und 1995 sanierte es der Architekt Carsten Henze.


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